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... ist die wesentliche Voraussetzung für
... und kostet kein zusätzliches Geld, weil die Werkzeuge dazu einfach zu erlernen sind und nur bei komplexen Projektstrukturen den ergänzenden Einsatz von externen Wissenschaftlern erfordern! Gerade für den Bereich der überwiegend ehren- und nebenamtlichen Arbeit ist die Professionalisierung der Mitglieder von Präventionsgremien wichtig. Weder Zeit noch Geld sind in dem gewünschten Maße vorhanden - und es wird auf absehbare Zeit nicht besser. Und die Wirksamkeitsprüfung davon abhängig zu machen, dass ein Budget für die externe Vergabe dieser Untersuchungen bereit steht, fördert die Motivation der Handelnden nicht gerade. Und der Handlungsbedarf ist dringend: Bei rund 2000 primär funktional auf kriminalpräventive Ziele ausgerichteten Gremien/Akteuren in Deutschland und einer sicher doppelt so hohen Anzahl von Projektorganisationen, bei denen kriminalpräventive Reichweiten nur sekundäre Ziele sind, darf von einer geschätzten Anzahl von rund 10.000 Präventionsaktivitäten im Jahr ausgegangen werden. Die von unterschiedlichen Koordinationsgremien auf Bundes- und Landesebene unvollständig erhobenen Präventionsprojekte lassen den Schluss zu, dass zwischen 2 und 5 % davon methodisch Vergleichbarkeit erzeugend strukturiert und evaluiert sind, demnach allenfalls 500. Bei allen anderen Projekten wird die Wirksamkeit unterstellt, wird darauf verzichtet, etwa weniger wirksame Maßnahmen gegen zielführendere auszutauschen, und Lern- sowie Erfolgserlebnisse bei den Akteuren können sich nicht einstellen. Der Grund für diesen Zustand liegt darin, dass einerseits immer weniger Geld für externe Evaluierung zur Verfügung steht und andererseits darin, dass die Akteure sich selbst nicht zutrauen, stabile Evaluierungen gleich mit der Entwicklung ihrer Präventionsprojekte vorzusehen. Und es geht doch! Einfach zu erlernende Arbeitschritte befähigen die lokalen Präventionsakteure zu stabilen Wirksamkeitsuntersuchungen, ohne dass dafür mehr Zeit oder Geld benötigt würde. Ein-Tages-Trainings bietet die Stiftung Kriminalprävention für Gruppen zwischen 14 und 22 kostenlos an. Methodische Hinweise aus den unterschiedlichen Leitfäden der Landespräventionsgremien werden dabei berücksichtigt. Weiterführende Infos zu diesem Thema:
Struktur des Workshops als pdf.file
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